Zur Info von Traudi / 2021-12-30

Liebe Stammtischbesucher !

 

Nach langem Hin und Her, habe ich mich entschlossen den Jänner - Stammtisch abzusagen.

Christian  der den Stammtisch - Vortrag gestaltet hätte, wird uns diesen Bildervortrag irgendwann nachholen.

Möchte mich bei Allen für die Mithilfe und das Gelingen von unserem Stammtisch  herzlichst bedanken.

 

Eingefügt der Seitenaltar von der Kirche in Reith mit den Brauch des  " SILVESTEROPFERS "

 

Dieser eigentümlicher Brauch geht der Legende nach weit  zurück.

Die bäuerliche Bevölkerung hatte damals stark  unter einer Viehseuche zu leiden.

Ein Großteil des Viehs auf den Almen wurde krank und verendete.

Dadurch entstand den Bauern in der Umgebung enormer Schaden.

Mit der Bitte um Hilfe, Schutz und Segen pilgerten die Bauern nach Reith und baten den Hl. Silvester

um Schutz vor weiteren Krankheiten.

DIE LEGENDE DAZU:  Wer es wissen will sollte Morgen um 09:30 in die Reither Kirche kommen.....

 

Wünsche Euch alles Gute für das Jahr 2022


Weihnachtsgrüße von Renate und Rudi / 2021-12-24


Wiedehopf von Renate und Rudi / 2021-12-19

Der Wiedehopf, lfd. Nr. 87

Der Wiedehopf (Upupa epops), Linnaeus, 1758, engl. Eurasian Hoopoe, ist eine von drei Arten aus der Vogelfamilie der Wiedehopfe (Upupidae). Die Wiedehopfe werden gemeinsam mit der etwas artenreicheren Familie der Baumhopfe (Phoeniculidae) in die Ordnung der Buccerotiformes gestellt. Die Zuordnung zu den Rackenvögeln (Coraciiformes) ist nicht mehr üblich.

In Mitteleuropa kommt die Nominatform U.e.epops vor. Sie ist ein in ihrem Bestand stark zurückgehender, seltener, in  weiten Teilen ihres früheren Verbreitungsgebietes verschwundener Brutvogel.

Der Wiedehopf  wurde in Deutschland zum Vogel des Jahres 1976 und 2022 gewählt.

Der Wiedehopf hat eine Körperlänge von 25-29 cm (Schnabel 4-5 cm), eine Flügelspannweite von 44-48 cm, ein Gewicht von 60-75 Gramm und wird 5-10 Jahre alt. Das Weibchen legt in einer Höhle, Bäume und Mauern, in einer Jahresbrut von April bis Juli 5-8 Eier.

Der Wiedehopf ist bei uns spärlich, aber weit verbreitet, hauptsächlich in den Weinbaugebieten Ostösterreichs. In Tirol brütet er im Oberinntal. Er überwintert in Afrika.

Die Bilder stammen von Renate und Rudi Tengler, aufgenommen im Nationalpark Neusiedlersee-Seewinkel, in Kufstein und Kirchbichl.

Quellennachweis: Wikipedia und „Vögel Österreichs von Leander Khil.

Viel Freude und Geduld beim Beobachten wünschen Renate und Rudi Tengler.

Kufstein, am 11. Dezember 2021 


Neues Buch von Armin Landmann / 2021-12-11

Liebe Kollegen, Freunde, Bekannte & Naturinteressierte

 Es freut mich, das Erscheinen meines neuen Buches:

Die Natur der Alpen“ (Franckh–Kosmos, Stuttgart)

bekannt geben zu dürfen.

Da die fröhliche, gabenreiche Weihnachtzeit (bzw. das Mithrasfest) naht und das Buch nach Ansicht des Verlags ein ideales, wertiges Geschenk darstellt, erlaube ich mir etwas Werbung in eigener Sache zu machen (s. auch Leseprobe im Anhang).

Das Buch ist opulent ausgestattet, hat 288 Seiten (Hardcover) und ist mit über 300 Abbildungen (290 Fotos, 14 Zeichnungen, 4 Grafiken und 3 Landkarten) reich bebildert.

Der Text richtet sich zwar in lockerer, populärer Sprache an ein breites Publikum, versucht aber auch für Naturkenner und Fachleute Informationen solide (und in zum Teil neuem oder vielleicht überraschendem Kontext) aufzubereiten und zusammenzustellen. Ein Literaturverzeichnis, sowie ein Art- und ein Sachregister erleichtern den Zugang und bieten Vertiefungsmöglichkeiten.

Der Themenbogen ist weit gespannt und reicht von Geographie, Geologie und Mineralogie, Kryobiologie, Hydrologie, Limnologie über Lichenologie, Botanik und Zoologie bis zur Agrarwirtschaft, Volksmedizin und Naturheilkunde (s. Inhaltsverzeichnis vor Leseprobe).

Im Mittelpunkt steht das Konzept, alpine Ökologie „light“ zu vermitteln, was angesichts der Fülle an Themen natürlich nur exemplarisch möglich ist.

Führungsthemen sind dabei durchgehend die mannigfaltigen Wechselwirkungen zwischen Gebirgslandschaften – Pflanzen – Tieren und dem „Homo alpinus“.

Ein Schwerpunkt liegt bewusst auf der Betrachtung der „höheren Stockwerke“ der Alpen von der oberen Montan- bis in die Nivalstufe mit den für diese Höhenstufen und die Alpen besonders charakteristischen Umweltbedingungen, Lebensräumen, Lebensgemeinschaften und Arten sowie den anthropogenen Nutzungsformen (s. Inhaltsverzeichnis).

Die Natur der Alpen“ ist in jedem Buchladen (derzeit leider nur via Click & Collect) und über alle Versandbuchanbieter zum Preis von Euro 39,10 zu haben.

Mit Dank für euer Interesse und eure Kaufwut und der Bitte um Weiterleitung an weitere potenziell Interessierte

Armin Landmann

(der sich auf Rückmeldungen – gerne auch konstruktiv-kritischer Art – freuen würde)

 

 Anlage: pdf mit Buchcover, Inhaltsübersicht plus Leseprobe (Einführungsteil zum 2. Hauptkapitel „Leben in Fels, Eis und Schnee“)

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Landmann-Die Natur der Alpen-Intro Kap.
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Schnatterente von Renate und Rudi / 2021-10-30

Die Schnatterente, ftl.Nr. 86

 

Die Schnattente, Mareca strepera, syn.: Anas strepera, (Linnaeus, 1758), engl. Gadwall, hat eine Körperlänge von 53 bis 70 cm, eine Flügelspannweite von 80 bis 95 cm und ein Gewicht von 500 bis 1200 Gramm. Sie erreicht ein Lebensalter von 10 bis 15 Jahren.

Sie brütet spärlich an vegetationsreichen Feuchtgebieten mit Süß- u. Brackwasser und überwintert hauptsächlich in Westeuropa.

Die Schnatterente ist etwas kleiner, schlanker und schmalflügeliger als die oberflächlich ähnliche weibliche Stockente, zeigt im Flug weißlichen Bauch und kleinen, weißen Spiegel.

Das Weibchen legt in einer Jahresbrut von April bis Juli 8 bis 12 Eier.

Die Männchen rufen hoch und nasal piih und kehlig abrk, die Weibchen quaken laut.

Die Bilder wurden von Renate und Rudi Tengler im Unterinntal und in Walchsee in der Schwemm sowie am Chiemsee aufgenommen.

Bildnachweis: Wikipedia, der Kosmos Vogelführer von L.Svensson ua..

Im Frühjahr sind die Schnatterenten auch bei uns im Inn zu sehen.

Viel Glück und Erfolg beim Suchen wünschen Renate und Rudi Tengler.

Kufstein, am 28. Oktober 2021. 


Bericht zur Waldohreule am Schwarzsee von Traudi / 2021-10-11

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Heimatblätter - Waldohreule Schwarzsee 2
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Grünspecht von Renate und Rudi / 2021-09-19

Der Grünspecht, lfd. Nr. 85

 

Der Grünspecht, Picus viridis, engl. Eurasian Green Woodpecker, manchmal auch Grasspecht oder Erdspecht genannt, ist eine Vogelart aus der Familie der Spechte (Picidae). Der Grünspecht und seine Schwesterart, der Grauspecht (Picus canus), sind die einzigen Vertreter der Gattung Picus in Mitteleuropa.

Der Grünspecht wird 30 bis 36 cm lang, hat eine Flügelspannweite von 45 bis 51 cm, ein Gewicht von 138 bis 220 Gramm und erreicht eine Lebensdauer von 5 bis 10 Jahre.

Seine Nahrung besteht hauptsächlich aus Ameisen, deren Larven und Puppen. Sein Höhleneingang ist hochoval mit ca. 6 bis 7 cm.

Das Weibchen legt in einer Jahresbrut von Mai bis Juli 5 – 8 Eier.

Der Grünspecht ist nach dem Schwarzspecht der größte Specht Mitteleuropas. Leuchtend roter Scheitel, aber Gesamteindruck grün; oben moosgrün; Bürzel gelbgrün; unten graugrün; Bartstreif beim Männchen rot, beim Weibchen schwarz; lauter schallend lachender Ruf.

In Österreich gibt es 10 Spechtarten. Neben dem Grünspecht sind dies: Schwarzspecht, Grauspecht, Buntspecht, Blutspecht, Mittelspecht, Weißrückenspecht, Dreizehenspecht, Kleinspecht und Wendehals.

Nur der Wendehals ist Zugvogel. Er überwintert in Afrika. Alle übrigen verbleiben im Brutgebiet. Der Blutspecht kommt nur im östlichen Österreich vor.

Alle Bilder stammen von Renate und Rudi Tengler und wurden aufgenommen im Nationalpark Neusiedlersee-Seewinkel.

Quellennachweis: Wikipedia und aus „die Vögel Österreichs“, Kosmos Verlag, von Leander Khil.

Viel Freude beim Beobachten wünschen Renate und Rudi Tengler.

Augen auf, auch im Kaisertal gibt es den Grünspecht.

Rudi Tengler

Kufstein, am 04. September 2021 


Der Gelbspötter von Renate und Rudi / 2021-06-22

Der Gelbspötter, lfd. Nr. 83

 

Der Gelbspötter (Hippolais icterina), engl. Icterine Warbler, ist ein Singvogel aus der Familie der Rohrsängerartigen (Acrocephalidae). Dieser Spötter besiedelt Teile der westlichen und zentralen Paläarktis vom NO Frankreichs, der Schweiz und dem Südwesten Skandinaviens nach Osten bis in das nordwestliche Vorland des Altai.

Der Gelbspötter bewohnt ein breites Spektrum von Habitaten mit lockerem Baumbestand und höherem Gebüsch, in Mitteleuropa unter anderem Auwälder und feuchte Laubmischwälder, aber auch Feldgehölze, Friedhöfe und naturnahe Parkanlagen.

Die Art ist Langstreckenzieher und überwintert im tropischen Zentral- und Südafrika. 

Gelbspötter, Hippolais icterina (Vieillot, 1817), sind recht kleine, schlanke Singvögel mit eher großem Kopf, recht kräftigem Schnabel, langen Flügeln und relativ kurzem Schwanz. Sie sind verglichen mit anderen Spöttern recht auffallend gefärbt mit einer im frischem Gefieder bräunlich olivgrünen Ober- und einer hellgelben Unterseite, zeigen aber ansonsten wie alle Spötter keine auffallenden Zeichnungen. Die Geschlechter unterscheiden sich nicht.

Der Gelbspötter ist bei uns Brut- und Zugvogel (BZ), hat eine Körperlänge von 12-13,5 cm eine Flügelspannweite von 20-24 cm,  ein Gewicht von 10-14 Gramm. Er wir bis zu 5 Jahre alt. Sein Bestand gilt als gesichert. Ähnliche Arten sind der Orpheusspötter, der Fitis und der Teichrohrsänger.

Stimme: Ruf dreisilbig ti-ti-lühit, hart täk oder tätät; lauter, schneller und lang anhaltender Gesang, sehr variabel und auch mit Nachahmungen durchsetzt; dabei nasale u. kratzende Töne.

Brutbiologie:  Tiefer Napf in Astgabel in einem hohen Busch od. kleineren Baum,  4 oder 5 Eier, 1 Jahresbrut, Mai bis August.

Nahrung: Pickt Insekten von Blättern; frisst auch Beeren von höheren Zweigen.

 

Alle Bilder stammen von Renate u. Rudi Tengler.

 

Quellennachweis:

Vögel in Europa von Rob Hume, Dorling Kindersley Verlag.

Der Kosmos Vogelführer von Lars Svenson, Killian Mullarney und Dan Zetterström.

 

Viel Freude beim Suchen und nur den Mut nicht verlieren. Er ist häufiger zu hören als man denkt.

Liebe Grüße, Renate und Rudi Tengler

Kufstein, am 21. Juni 2021 


Interessanter Specht von Sepp / 2021-05-18

Liawe Stammtischler,

I glab i hob a neie Art entdeckt 😊 hob's sowos scho moi gsechn??

Gruaß Sepp


Fitis von Renate und Rudi / 2021-05-15

 

Liebe Vogelfreunde!

Ich hätte wieder einige Bilder für euch zum Schauen und zwar den Fitis.

Er ist mit seiner etwas melancholischen Stimme einer meiner Lieblingsvögel.

Er ist im Aussehen mit dem Zilpzalp leicht zu verwechseln. Nur sein Gesang ist ganz anders, daran lassen sie sich gut unterscheiden.

Liebe Grüße aus Kufstein, Renate mit Rudi

 


Neue Buidln vom Sepp / 2021-05-14

Zwei geistliche Herren - Dompfaff und Mönch
Zwei geistliche Herren - Dompfaff und Mönch

 

 

 

 

 

    Liawe Stammtischler   

    ….bis auf a hoffentlich baldiges Wiedersehn

 

 

    Coronafreie Griaß  - Sepp & Gerti


Wendehals von Sepp / 2021-05-06

A rara Gast hot in Watschöd a kurze Brotzeit g’macht.

Vui Griaß von Gerti, der Entdeckerin, und dem Fotografn Sepp  


Hahnenkampf von Sepp / 2021-05-03

Streithansln


Neues vom Mesnerhaus von Traudi / 2021-04-18

Mittags hinter dem Mesnerhaus - Liebe Grüße Traudi


Mönchsgrasmücke von Traudi / 2021-04-12

Seit dem letzten Schneefall hat auch das Mönchsgrasmückenpaar die Futterstelle am Balkon entdeckt.

Das Weibchen verhält sich aggressiv den anderen Besuchern gegenüber.

Sie verscheucht Amsel, Haussperling, Kohlmeise, Blaumeise, Stieglitz, Buchfink ...

Beim Hausrotschwanz Paar liegt die MGM sogar auf der Lauer damit sie ja nicht zum Futterhaus können.


No amoi boarisches vom Sepp / 2021-04-10

Gestern am Chiemsee….und beim Hoamfahrn am Samerberg a Schwarzstorch. Wos wui ma mehra…


Rauchschwalben am Pillersee von Elisabeth / 2021-04-10

Gestern die ersten Rauchschwalben am Pillersee und noch ein paar Beobachtungen.

Fitis oder Zilpzalp???


Boarisches vom Sepp / 2021-04-07

De Ringdrossel hot ca. 3 Stunden lang unsan Gartn um‘grom. Rotkelchen und  Heckenbraunelle  ham genau zuagschaugt und mid g’hoifn de Würma zam’klaubn.  De Singdrossel, ois Nahrungskonkurent, hots net leicht g’habt, sie is oiwei vajogd worn. Oane vo unsre zwanzg Amsln is teilalbinotisch.

Dera schaung ma scho a’n ganzn Winta zua.

Vui Griaß – Sepp und Gerti


Buchtipp von Hannes / 2021-04-01

Das Buch von Ralph ist endlich erschienen und ich kann es nur jedem Interessierten empfehlen !!

 

 

Außergewöhnliche Einblicke in die Welt der Eisvögel: Autor Ralph Sturm ist seit vielen Jahren von den schillernden Vögeln fasziniert und beobachtet sie mit den Augen des Biologen wie auch als Fotograf. So nah wie er kommen nur Wenige den an Gewässern lebenden "heimischen Exoten", die bereits mehrfach zum Vogel des Jahres gekürt wurden.

Außergewöhnliche Erfahrungen in der Welt der farbenprächtigen Vögel sowie emotionale Geschichten, die er im Zuge der Pflege und Auswilderung verwaister und verletzter Tiere erlebte, teilt er in diesem einzigartig fotografierten Buch auf persönliche, spannende und informative Art und Weise. Lernen Sie unseren einzigen heimischen "Paradiesvogel" kennen und sehen Sie die Natur mit anderen Augen!

Erscheinungsdatum: Gebundene Ausgabe – 1. April 2021

Mehr Infos bei BLV oder Amazon


Burgenländisches von Renate und Rudi / 2021-03-09

Liebe Vogelfreunde!

Zur Abwechslung wieder einmal einige Bilder aus dem Burgenland.

Ich stelle euch heute einen neuen Vogel vor. Der Knutt ist bei uns sehr selten und auch im Burgenland nicht häufig zu sehen. Im Herbst ist er leider nur im Schlichtkleid zu beobachten .

Er brütet in der arktischen Küstentundra, den Winter verbringt er an den Küsten Europas.

Mit freundlichen Vogelgrüßen Rudi und Renate  


Kein-Schwanz-Meise von Ralph / 2021-02-17

Servus an alle Kitzbichler Orni-Freunde, heute stelle ich euch eine Kein-Schwanz-Meise vor!

Die hat sich einem kleinen Trupp Mit-Schwanz-Meisen angeschlossen, fliegt wendig mit, frisst in Gesellschaft und hat sogar schon wieder einen kurzen Schwanzansatz entwickelt.

Die Hintergründe des Schwanzverlustes erschließen sich mir nicht.

Viele Grüße Ralph


Veranstaltungsprogramm Sommer 2021

Liebe Vogelkundler, im Anhang finden Sie das Programm für den Frühling und Sommer 2021.

Ob die Veranstaltungen stattfinden können, richtet sich nach den jeweils aktuellen Bestimmungen.

 

 

Liebe Grüße von Katharina Bergmüller und Ursula Grimm

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Keine Schneeeule von Ralph / 2021-01-27

Servus an alle Vogelfreunde,

trotz starken Windes und heftigen Schneetreibens hat es diese Waldohreule vorgezogen den Tag in einer freistehenden Birke zu verdösen.

Die umstehenden Fichten und Tannen waren ihr vermutlich zu dicht, denn da wäre sie um einiges geschützter gewesen.

Manchmal machen Vögel komische Sachen - obwohl: ich bin ja auch ungeschützt bei Wind und Wetter draußen gestanden!

Viele Grüße Ralph


" Milde Winter " von Ralph / 2021-01-23

Servus liebe Orni- und Naturfreunde,

im Laub einer Hainbuche konnte ich diesen überwinternden Falter entdecken. Ich habe ihn allerdings nicht gesehen, sondern gehört. Ich habe abgefallene Zweige in einen Korb gesammelt und diesen in einem

Gewächshaus abgestellt. Einige Minuten später hörte ich Rascheln und Brummen.

Beim Durchsuchen der Zweigchen entdeckte ich das Taubenschwänzchen. Der Falter wandert eigentlich im Herbst nach Nordafrika weg, da er unseren Winter nicht überleben kann.

Im Frühling wandert dann die neue Generation bei uns ein. Ein Wanderfalter, ein tagfliegender Nachtfalter, der zu den Schwärmern gehört. Viele kennen ihn als "Kolibri", wenn er im Schwirrflug vor Blütenkelchen

schwebt und seinen langen Rüssel eintaucht.

Seit Jahren wird darüber spekuliert, ob nicht der milder werdenden Winter wegen Taubenschwänzchen bei uns überwintern können. Jetzt konnte ich den Nachweis erbringen. Bis jetzt hat dieses Exemplar zumindest überlebt. Ich hab das Zweigchen wieder an die Hecke angesteckt und beobachte

täglich - bis jetzt hat´s geklappt mit der Überwinterung des Gastes aus Nordafrika.

Viele Grüße Ralph


" Badetag trotz Minus-Temperaturen " von Ralph / 2021-01-07

 

 

Servus liebe Orni-Freunde,

trotz -5 Grad Lufttemperatur nimmt die Wasserralle täglich gegen Mittag ein erfrischendes Natur-Bad.

Nicht zum Nachmachen empfohlen.

Lasst es euch gut gehen!

Viele Grüße und beste Wünsche für 2021

Ralph


Zitronenzeisig von Sepp / 2021-01-07

 

 

 

2017 is bei uns herom a Zitronenzeisig ( -Girlitz) an d’Fuaderung  kema.

Meine Buidl san a Beitrag zum Bericht von Renate und Rudi.

 

Gruaß aus’n Boarischn – Sepp und Gerti


Vogel des Jahres von Renate und Rudi / 2021-01-04

Vogel des Jahres 2021 ist der Girlitz.

 

Der Girlitz (Serinus serinus, Linnaeus, 1766), engl. European Serin, der kleinste unserer Finkenvögel, wurde sowohl in Deutschland als auch in Österreich zum Vogel des Jahres 2021 gekürt.

Mit diesem lieben Vogel wollen wir das neue Vogeljahr eröffnen und allen Alpenvereinsmitgliedern, insbesondere allen Naturliebhabern, alles erdenklich Gute, besonders Gesundheit und Freude in der Natur wünschen.

 

Der Girlitz ist die kleinste europäische Art aus der Familie der Finken (Fringillidae) und ist nahe mit dem Kanariengirlitz verwandt. Sein etwas hektisch wirkender Ruf „zr-r-rilitt“ hat dem Vogel den Namen gegeben.

 

Der Girlitz besiedelt Nordafrika, Kontinentaleuropa und Kleinasien. Seine Nahrung setzt sich hauptsächlich aus Knospen und Samen zusammen.

Der Girlitz hat eine Körperlänge von ca. 11-12 cm, eine Flügelspannweite von 18-20 cm, ein Gewicht von 12-15 Gramm und erreicht ein Lebensalter von 2-3 Jahren.

Das Weibchen legt in 2-3 Jahresbruten von Mai bis Juli 4 Eier.

Dieser kleine Vogel ist bei uns Kurzstreckenzieher und überwintert im Mittelmeerraum.

Ähnliche Arten sind der Erlenzeisig (Carduelis spinus) und der Zitronenzeisig (Carduelis citrinella).

Die Bilder stammen von Renate und Rudi Tengler, aufgenommen in Kufstein und Umgebung.

Quellennachweis: Wikipedia und „ Der Kosmos Vogelführer“ von L. Svensson ua.

 

Viel Freude beim Beobachten und Zuhören wünschen Renate und Rudi Tengler.


Corona-freie Griaß von Sepp / 2020-12-24

Liabe  Musikanten-  und Vogelfreunde

Mir wünschn Eich frohe Weihnacht und a’n guadn Rutsch ins neie  Jahr.       

Und g’sund bleim !!!

Vui Griaß – Sepp und Gerti


Feiertagswünsche von Renate und Rudi / 2020-12-24


Pfuhlschnepfen von Renate und Rudi / 2020-12-10

 

Liebe Vogelfreunde

Heute möchten wir euch die Pfuhlschnepfe im Prachtkleid, aus Helgoland und die im Schlichtkleid aus dem Burgenland vorstellen. Sie sind bei uns nicht sehr häufig zu sehen. In Österreich kam sie 2020 nur an vier Plätzen vor. Im Burgenland, in der Steiermark, in Oberösterreich und in Vorarlberg.

Liebe Grüße aus Kufstein

 

Renate und Rudi.


Burgenländisches von Renate und Rudi / 2020-11-23

 

 

Liebe Vogelfreunde!

Einige Bilder vom Purpurreiher im Hansag und vom Flussuferläufer am Darscho in Apetlon.

Viel Vergnügen beim Ansehen.

Mit ganz lieben Grüßen aus Kufstein.

Rudi und Renate


Bericht zur Wasservogelzählung von Traudi / 2020-11-19

Wasservogelzählung am Pillersee 15.November 2020

Vom Parkplatz am Südufer entlang des Sees bis zum Abfluss des Sees / 09Uhr - 11:20

Wetter: schönes Wetter, kein Hochnebel , gute Sicht – 1°

Teilnehmer: Wiltraud Oberacher, Gertraud Ritter

Gesehen / gehört:

Wasservögel: Stockenten 28/17, Blässhuhn 160, Krickente 7/5, Reiherente 18, Zwergtaucher 6,

Höckerschwan 1, Wasseramsel 2, Graureiher 1, Teichhuhn 1

andere Vogelarten: Kohlmeise , Amsel , Rabenkrähe , Buchfink , Rotkehlchen , Grünfink , Zaunkönig ,  Sumpfmeise , Bachstelze , Blaumeise, Kolkrabe ,   Haubenmeise, Erlenzeisig,  Tannenmeise, Schwarzspecht, Gimpel - insgesamt 25 Vogelarten

Beobachtung Fleckenried / 8:30 Uhr: das Wasser ist großteils zugefroren

Stockente 2/1, Amsel, Zaunkönig, Rabenkrähe, Kohlmeise, Tannenmeise

Beobachtung Wiesensee / 11:30 Uhr: Krickente 3/3, Kolkrabe, Kohlmeise, Tannenmeise 


Herbstzug der Kraniche von BirdLife / 2020-11-10

Lautes Trompeten am Himmel

BirdLife Österreich informiert über den Herbstzug der Kraniche über Österreich

 

Wien, 10.11.2020 – Gerade ziehen Kraniche (Grus grus) aus ihren paläarktischen Brutgebieten mit lautem Trompeten in die südlichen Wintergebiete ab. In weiten Teilen Österreichs - von Salzburg über Oberösterreich, in Niederösterreich, Wien, Burgenland, der Steiermark sowie vereinzelt auch in Kärnten - können sie derzeit im Flug beobachtet werden. Die größten Trupps mit bis zu 1.500 Individuen sind zurzeit in westlicher Flugrichtung über Niederösterreich (St. Valentin: 800 Individuen), Oberösterreich (Ried im Innkreis: 500) und dem Salzburger Flachgau (Obertrumersee: 1.500 Individuen) unterwegs.

 

Mit seinen langen Beinen und seinem schlanken Hals ist der Europäische Kranich bis zu 1,30 Meter hoch. Er ist ein äußerst lautstarker Vogel. Die trompetenähnlichen Rufe sind über mehrere Kilometer hörbar. Gerade jetzt, wenn große Trupps an Kranichen entlang der baltisch-ungarischen Zugroute von ihren Brutplätzen aus Skandinavien und Osteuropa über Österreich nach Frankreich, Spanien oder Nordafrika ziehen.

 

Zweite Zugwelle steht unmittelbar bevor

„Eine erste, kleinere Durchzugswelle konnten wir bereits Ende Oktober beobachten. Nun scheinen sich die restlichen Kraniche auf den Weg in den Süden zu machen. Die erwarteten Spitzenwerte sind heuer noch nicht erreicht“, erklärt Norbert Teufelbauer, Ornithologe bei BirdLife Österreich. „Wir können uns also dieser Tage und Nächte, denn die Vögel fliegen sowohl tags als auch nachts, auf die Beobachtung von bis zu tausend Vögeln freuen. Gute Plätze zur Beobachtung des Kranichzugs sind der Neusiedler-See und der Hanság, denn dort ist der einzige österreichischen Rastplatz, wo sich aktuell rund 2.000 Kraniche aufhalten“, weiß der Ornithologe.

 

Wieder ein Brutpaar aus Niederösterreich

Auch diesen Herbst macht sich ein heimisches Kranichbrutpaar aus dem Waldviertel in die südlichen Gefilde auf. „Ja, wir können neuerlich die Brut des Kranichpaars in Österreich bestätigten!“, freut sich Teufelbauer. Von 1885 bis 2018 galt der Luftkünstler als Brutvogel in Österreich als ausgestorben. Da sich die Verbreitungsgrenzen der Kraniche verschieben, ist es durchaus wahrscheinlich, dass sich der Kranich in Österreich wieder als regelmäßiger Brutvogel etabliert. „Dem Schutz verlandender Seen und Teiche sowie größerer Moore kommt zur Sicherung möglicher Brutgebiete besondere Bedeutung zu“, schließt Norbert Teufelbauer von BirdLife Österreich.

 

Rückfragehinweis:

Dr. Susanne Schreiner, Pressesprecherin BirdLife Österreich

Mobil: +43 (0) 699 181 555 65

susanne.schreiner@birdlife.at, www.birdlife.at