" Klein aber Oho " von Ralph / 2020-09-06

Servus liebe Kitzbichler Naturbegeisterte,

hier mal ein Beispiel, dass es nicht unbedingt auf die Größe ankommt.

Unsere kleinste mitteleuropäische Eule ist genauso auf Zack wie ihre größeren Schwester-Arten.

Mit fantastischer Tarnung und unglaublicher Schnelligkeit verbirgt sich der spatzengroße Sperlingskauz vor seinem Verfolger - dem Fotografen.

Trotzdem kann man den flinken Gesellen mit Gelassenheit und Langsamkeit austricksen, wenn man sich behutsam nähert.

Viele Grüße

Ralph


Der Astrid alles Gute  / 2020-08-13

Unserer Zahnfee, Himmelsbeobachterin, Heuschreckenexpertin

und Vogelbeobachterin Astrid alles Gute zum Geburtstag.


Zahnspinner von Sepp / 2020-08-12

Buchengabelschwanz
Buchengabelschwanz

Liawe Stammtischla,

in a’n Buach vo 1746 san  Schmetterling in Tag- und Nachtvögel untateilt worn.

Soweit der Bezug zur Ornithologie 😊

Meine Buidl zoang a Auswahl vo “ Nachtvögel“, genauer von Zahnspinner.

A guade Zeit winschen Eich Sepp und Gerti


" Schwarz sehen " von Ralph /2020-08-10

Gleich nochmal ein herzliches Grüß Gott liebe Naturfreunde,

mit einem hintergündigen Beitrag zum Thema "Schwarz sehen"!

Man soll ja nicht "schwarz sehen", auch wenn das immer häufiger wird bei der rasanten, negativen Veränderung unserer Naturräume!

Dazu ist ein "Schwarz-Weiß-Denken" auch nicht ratsam, gilt es doch viele unterschiedliche Meinungen zu hören, viele Ansichten zu teilen und viele verschiedene Interessen zu teilen.

Im Falle des hier vorgestellten "schwarz-weißen Schmetterlings" kann ich aktuell nur Erfreuliches berichten.

Der Weiße Waldportier, die "Schattenkönigin", war bis Mitte der 80er Jahre bei uns im Vorderen Bayerischen Wald ein häufiger Schmetterling.

Seit 1986 wurde er durch veränderte Nutzung offener Landschaftsstrukturen nicht mehr nachgewiesen!

Der sehr große, auffällige und langsam fliegende, gaukelnde Falter fällt sofort auf. Er fliegt recht spät im Jahr und patroulliert über ungemähte, trockenen Wiesen mit hochstehenden, horstbildenden Gräsern wie Schwingel, Lolch und Trespe.

Bevorzugt sammeln sich mehrere Exemplare inmitten besonnter Wiesenflächen, gerne um Feldbüsche und offenen Felsfluren. Die Weibchen sitzen im hohen Gras und streuen ihre Eier einzeln auf den Bodengrund.

Durch ihre rindenartige Zeichnung sind die Schmetterlinge sowohl im trockenen Gras, als auch auf Rinde oder Steinen bestens getarnt.

Auf dem Wiesengund schlüpfen noch im Herbst die Räupchen, die nicht mehr viel fressen und ab September in die Winterruhe wechseln.

Im Frühjahr beginnt dann die neue Fressphase und die Raupen wachsen bis etwa Mai/Juni, bis sie sich auf dem Boden in einem lockeren Gespinst verpuppen.

Alle Stadien sind extrem störanfällig und so wundert es kaum, dass der Weiße Waldportier nicht mehr viele Lebensräume findet.

ABER: man soll nicht schwarz sehen, sondern sich freuen, wenn man den schwarz-weißen Falter beobachten kann!

Viele Grüße Ralph

 


Den Schönen und Seltenen verfallen von Ralph / 2020-08-10

Servus liebe Kitzbichler Naturfreunde,

wie so oft im Leben treffen Gegensätze oft unerwartet aufeinander. So erging es mir beim Kartieren einer der letzten außeralpinen Populationen des Apollofalters.

Der große, elegante Schmetterling aus der Familie der "Schwalbenschwänze" hat Naturfreunde schon immer fasziniert:

"Weiß wie Schnee, schwarz wie Ebenholz und rot wie Blut" wurde er in Anlehnung an ein bekanntes Kindermärchen öfter beschrieben. Heute steht er m Rande des Verschwindens!

Trotzdem kein Grund schwarz zu sehen. In einem streng bewachten Schutzgebiet konnte er sich festsetzen und muss sich nur mehr gegen Nahrungskonkurrenten wie Bienen und Hummeln bzw. Widderchen durchsetzen.

Das gelingt ihm durch seine imposante Größe!

Liebe Grüße Ralph

 


"Auf der Jagd" am Astberg von Traudi / 2020-08-09


Der Renate alles Gute zum Geburtstag / 2020-07-16


Immer den Mädels nach... von Ralph / 2020-07-09

Servus liebe Kitzbichler,

.... unter diesem Motto steht die Balz der Schachbrettfalter! Es ist einfach herrlich, wenn die Männchen die Weibchen umschwirren.

Die namnesgebende Schwarz-Weiß-Schachbrett-Zeichnung ist bei beiden Geschlechtern nur auf der Flügeloberseite gleich.

Auf der Unterseite der Hinterflügel unterscheiden sich die Weibchen durch die bräunlich-ockerfarbene Zeichnung.

Sie sind insgesamt auch etwas größer als die Männchen, was allerdings im Flug schwer zu erkennen ist.

Die Ockerfärbung  verleiht den Weibchen im Flug ein etwas bunteres Erscheinungsbild - ungewöhnlich, denn normalerweise sind bei den Schmetterlingen die Männchen bunter.

Viele Grüße Ralph

 


Hausrotschwanz von Traudi / 2020-07-08

 

 

Erster Tag in Freiheit bei den Menschen!

 

Der kleine Hausrotschwanz  hat heute vor meiner Haustüre Rast gemacht.


Falterfreuden von Ralph / 2020-07-07

Servus liebe Kitzbichler Naturfreunde,

mit Genuss betrachte ich immer wieder das bunte, schwerelos erscheinende Gaukeln der Schmetterlinge über den Blumenwiesen, die es Gott sei Dank wieder etwas häufiger gibt - Wiesen und Schmetterlinge!

Es ist beeindruckend wie leicht und trotzdem kontrolliert sich die Falter von Blüte zu Blüte treiben lassen. Artgenossen werden gnadenlos verfolgt bzw. im Falle von Weibchen charmant umgarnt.

Die Zitronenfalter sind frisch geschlüpft in strahlendster Farbenpracht und tanken Reserven für den anstehenden Sommerschlaf.

Viele liebe Grüße Ralph


Dem Rudi alles Gute / 2020-07-04


Der größte Wasserkäfer Europas von Ralph / 2020-06-20

Servus,

heute möchte ich euch einen wahren Riesen unter den Käfern vorstellen, den Großen Kolbenwasserkäfer!

Er ist schon wuchtig und knapp über 5 cm groß. Im Gegensatz zu seinem Vetter, dem Gelbrandkäfer, verbringt er auch viel Zeit an Land und kann genauso geschickt laufen wie schwimmen.

Seinen Luftvorrat hat er nicht unter den Flügeldecken, wie andere Schwimmkäfer, sondern am Bauch in feinen Härchen. Luft holt er nicht mit dem Hinterleib, wie andere Schwimmkäfer, sondern mit dem Kopf.

Hinter den Augen sammelt er Luftbläschen und führt diese entlang der Körperseiten an den Bauch. Die eingeschlossene Luft glitzert unter Wasser silbrig hinter den Augen, entlang der Seitenlinie und am Bauch.

Am Bauch hat er einen langen, spitzen Dornfortsatz. Dieser kann empfindlich stechen, allerdings nur, wenn man den Käfer in die Hand nimmt.

Er sticht dann allerdings nicht absichtlich, sondern durch sein Fluchtverhalten beim nach hinten Wegspringen, bohrt sich der Stachel in die Hand! Ein missgedeutetes Verhalten!

Der schwere Riese ist ein gewandter Flieger! Im Gegensatz zum räuberischen Gelbrandkäfer - bei Fisch- und Teichfreunden nicht sehr beliebt! - ernährt sich der Kolbenwasserkäfer von vermodernden Wasserpflanzen.

Seine Ähnlichkeit zum Gelbrandkäfer wurde und wird ihm leider noch immer zum Verhängnis - er wird schlicht und ergreifend erschlagen oder zertreten.

Würde er erst einmal  genau betrachtet werden, könnte er leicht identifiziert werden, denn ihm fehlt der hellbraun-gelbliche Rand um seinen Körper. Er ist eintönig Schokoladenbraun.

Der faszinierende Riese steht unter strengem Schutz und gilt als stark gefährdet, er steht sogar auf der Vorwarnliste der vom Aussterben bedrohten Arten.

Wär sehr schade um den friedlichen Riesen.

 

Viele Grüße - Ralph


Sonnenbad von Sepp / 2020-06-18

Liawe Stammtischler,

wos kaam ebba woaß, warum neman Kohlmoasn a Sonna-bad?

Vui Griaß Sepp und Gerti


" Kein Marienkäfer "  von Ralph / 2020-06-07

Servus liebe Natufreunde,

beim Herumliegen im Gras trifft man auf so manch seltsames Getier.

Was hier auf den ersten Blick ausschaut wie ein Marienkäfer ist ein Ameisen-Sackkäfer.

Er hat sich als Larve im unterirdischen Bau von Ameisen entwickelt indem er deren eingetragene Nahrung und teils auch deren Brut gefressen hat.

Jetzt ist er am frühen Morgen frisch aus deren Bau geschlüpft und hat sich prächtig entwickelt.

Seine Eier wird er nach der Paarung mit Kot bekleben bzw. verkleiden und in der Nähe eines Ameisenbaus ablegen. Die Ameisen werden die derart getarnten Eier dann in den Bau tragen!

Der verborgene Kreislauf beginnt wieder von Neuem.

Erstaunliche Welt der Insekten!

Viele Grüße - Ralph


" Wieder da " von Ralph / 2020-06-06

Hallo liebe Natur- und Vogelfreunde,

nach 2 Jahren ohne Nachweis bei Straubing ist heuer wieder eine Brut der Dorngrasmücke (Danke Renate, Rudi und Peter für die Bestimmung!) nachgewiesen.

Aus sicherer Entfernung konnte ich folgende Futtertiere bzw. -insekten nachweisen:

- Spinnenkokons

- Raupen des Landkärtchens

- Raupen des Tagpfaueunauges

- Gelbe Tigermotte

- div. Eulenfalter

- div. Raupen von Eulenfaltern

- Larven von Blattwespen

- div. Spinnen

Guten Appetit - Ralph


Schwalbennester-Erhebung 2020 von BirdLife / 2020-05-26

Liebe Vogelkundler,

ich würde mich freuen, wenn auch aus Tirol einige Meldungen zu Schwalbennestern eintrudeln würden - auch Leermeldungen und wiederholte Zählungen sind wertvoll!

Herzliche Grüße

Katharina Bergmüller

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" An einem Vormittag in der Schwemm " von Renate und Rudi / 2020-05-25

Wir waren überrascht was wir an einem Vormittag alles gesehen haben.

Neuntöter, Sumpfrohrsänger, Wendehals und Feldsperlinge beim Füttern.

Liebe Grüße aus Kufstein Renate und Rudi


Unterwegs am Kitzbüheler Horn von Traudi / 2020-05-15

 

Schöner Frühlingstag aber kalt.

Die Murmeltiere sind schon unterwegs.

Beim Löwenzahn sammeln ( für Honig )

den seltenen Schwarzen Apollo Falter beobachtet.

Die Lebensdauer eines Falters beträgt zwei bis drei Wochen – eine kurze Lebenszeit.

Im Juni 2008 habe ich den Schwarzen Apollo das erste Mal am Kitzbüheler Horn beobachtet.


Feld- und Wiesenvögel / Einladung zum Online Vortrag von Birdlife / 2020-05-15


" Pirol out of Tirol " von Ralph / 2020-05-08

Servus liebe Orni-Freunde,

schwer zu entdecken - gut zu hören - der Pirol - in Straubing, out of Tirol in Niederbayern. Man hört ihn 50mal und sieht in nur einmal, wurde mir immer wieder erzählt.

Es stimmt: Ich hörte ihn immer von Weitem, fand ihn aber auch aus nächster Nähe nur schwer. Er entdeckte mich natürlich früher und entschwand immer wieder unbemerkt aus dem Blätterdickicht.

Das frische, satte Gelbgrün der Blätter verschluckt die Pirolfarben regelrecht - erstaunlich: so grell gefärbt und doch so unsichtbar im Frühlingslaub!

Das Weibchen hat ihn jedenfalls besser gefunden, denn es flog ihm immer nach.

Viele Grüße

Ralph


" Das muss Liebe sein " von Ralph 2020-05-02

Servus liebe Kitzbichler Orni-Freunde,

heute gabs Streicheleinheiten, die in Zeiten der Krise sicher gut tun.

Kein Abstandsgesetz konnte das Schwarzspecht-Paar trennen.

Mundschutz brauchen die auch nicht.

Viele Grüße Ralph

 


Balzflüge der Rohrweihe von Ralph / 2020-04-27

Servus liebe Orni-Freunde,

die letzten Tage über konnte ich einige Balzflüge und Scheinangriffe der Rohrweihe beobachten.

Sehr hoch am Himmel.

Das Männchen fordert das Weibchen dazu auf, indem es sie mit Überflügen und Rufen aus dem Nest lockt.

Das Nest wird bereits gebaut und ist auch schon über Stunden besetzt.

Nach dem Balzen stürzen sich die Weihen in schnellem Sturzflug zwischen die dichten Schilfhalme.

Beste Grüße

Ralph


Aktuelle Bestandsentwicklungen von Katharina / 2020-04-24

Rebhuhn c Michael Dvorak
Rebhuhn c Michael Dvorak

 

 

Liebe Vogelkundler,

es gibt einen Lichtblick bei der Entwicklung der Kulturlandvögel ...

 

Viele Grüße

Katharina Bergmüller

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R(EI(H)ER)-Suche von Raph / 2020-04-13

 

 

Servus liebe Kitzbichler Orni-Freunde,

bei einem befreundeten Fotokollegen sind mir die ersten Nachtreiher vor die Linse gekommen.

Passend zum Osterfest war ich nicht Eier-Suchen sondern Reiher-Suchen. Ist auch reizvoll!

Beste Ostergrüße und bleibts alle xund

Ralph


" Frohe Ostern " von Renate und Rudi / 2020-04-10

"Frühlingserwachen am Inn" das kann auch Corona nicht einbremsen


Boarisches Voglparadies von Sepp / 2020-03-30

Liawe Stammtischla,

vui Griaß aus’n boarischn Voglparadies. Des is a kloane Auswahl von Vegl bei uns herom. Gestern und Heit war no do: Schwarzspecht, 4 Bussard, Amsel, Kohl-, Blau-, Tannen-, Weiden- und Haubenmeise, Singdrossel, Wacholderdrossel, Star, Rotkelchen, Bachstelze, Mönchgrasmücke, Grünfink, Kleiber, Hausrotschwanz und Rabenkrähe.

De Ringdrossel war bis vor 30 Johr reglmäßiger Gast, Durchzügler bei uns. Und da Kernbeißer war heit a scho do…..

Bleibst g’sund – bis boid amoi Sepp und Gerti


Nilgänse von Renate und Rudi / 2020-03-27

 

Liebe Stammtischler,

etwas nicht Alltägliches aus dem Inntal.

Am 22. Februar 2020 waren diese beiden Nilgänse, Alopochen aegyptiaca, bei den Inseln im Inn in Ebbs zu beobachten. Bei uns noch eher selten, in Deutschland in manchen Parks schon eine "Plage". Genau betrachtet eigentlich eine schöne Gans, oder?

Liebe Grüße aus dem eingeschlossenen Kufstein.

Renate und Rudi.


Rohrammer von Ralph / 2020-03-24

Servus liebe Orni-Freunde,

trotz schweren Zeiten geht es draußen lebhaft weiter. Bei einem kurzen - behördlich erlaubten - Spaziergang konnte ich eine "erste" Rohrammer beobachten.

Weiterhin alles Gute, bleibt gesund und verliert eure Naturfreude nicht!

Ralph

 


Veranstaltungsabsagen von Katharina / 2020-03-16

Liebe Vogelbegeisterte!

Leider müssen auch wir die kommenden Veranstaltungen absagen - auf jeden Fall bis Ostern.

Konkret betrifft das:

Mittwoch, 25. März 2020

Vögel im Murnauer Moos bei Tag und Nacht

Dr. HEIKO LIEBEL (Leiter der Biologischen Station Murnauer Moos)

Samstag, 4. April 2020

Vogelstimmen für Anfänger - Schloss Ambras, Schlosspark

Exkursionsleitung: KATHARINA BERGMÜLLER, ANDREAS DANZL, BRIGITTE KRANZL

Außerdem wurde auch der Vogelstammtisch in Kitzbühel bis auf Weiteres abgesagt.

Ich wünsche euch trotzdem eine wunderschöne Frühlingswoche beim einsamen Vogelbeobachten ohne Autolärm, dafür viel, viel Ruhe.

Alles Gute und passt auf Euch auf!

Katharina Bergmüller


Springfrosch von Ralph / 2020-03-14

Servus liebe Kitzbichler,

nach etlichen Nächten bei Regen und Kälte musste ich mich nicht mehr mit dem Wasserkorpion begnügen - war aber auch sehr interessant!

In einem kleinen Tümpel mitten in einem kleinen Waldgebiet fand ich den Springfrosch: bedroht, selten und meist unbekannt!

Diese Frosch-Art ist als erste bereits in kalten Februar/März-Nächten unterwegs, lange bevor bekanntere und häufigere Arten wie Grasfrosch oder Erdkröte ihre Winterquartiere verlassen.

Auffallend sind zum einen seine extrem langen Hinterbeine (nach vorne Richtung Kopf gebeugt überragen sie die Körperlänge sehr weit!!!) mit den riesigen Schwimmfüßen und zum anderen sein Trommelfell, das die Größe seiner Augen erreicht.

Bei genauem Hinsehen hat er meist auch ein etwas spitzeres Gesicht. Typisch sind auch seine Laichballen.

Sie werden "schwebend" im Wasser abgelegt und durch die Mitte läuft immer ein Schilfhalm oder Pflanzenstängel - wie wenn der Laichballen aufgespießt worden wäre.

Ja und da ist dann noch das leise, recht zaghafte und schüchterne Quaken um Mitternacht - das konnte ich allerdings nicht fotografieren!

Bedroht ist diese Frosch-Art durch Lebensraumzerstörung und -veränderung:

das Freischneiden von Tümpeln verstärkt die Sonneneinstrahlung und durch die leicht erhöhte Wassertemperatur wandern Seefrösche ein, die den Springfröschen extrem schaden, weil sie sie schlicht und ergreifend einfach fressen!

Nur in beschatteten, nährstoffarmen Tümpeln können sich Springfrösche dauerhaft halten. Vielleicht gibt es die bei euch ja noch ..... findet es raus, indem ihr die kommenden Wochen Nacht für Nacht an Tümpeln lauert!

Viele Grüße vom leicht übermüdeten Ralph


Unserer Elisabeth alles Gute / 2020-02-26

Unserer Elisabeth von den Stammtischlern

alles Gute

zum Geburtstag


Veranstaltungstipp von Hannes / 2020-02-26


Wasserskorpion am Tümpelgrund von Ralph / 2020-02-26

Servus liebe Kitzbichler,

auf der nächtlichen Suche nach dem seltenen Springfrosch entdeckte ich diesen Wasserskorpion. Mit seinen Fangarmen greift er nach kleinen Beutettierchen wie diesen Hüpferingen, aber auch nach Kaulquappen und Fischen.

Er gehört zu den Skorpionwanzen und ist gar nicht mal so selten. Er versteckt sich nur sehr gut in schlammigen Tümpeln unter dem Bodengrund.

Damit er atmen kann hat er am Körperende eine Atemröhre, mit der er von seinem Versteck aus Luft holen kann.

Inmitten dieser Tausender Hüpferlinge ist er in seinem Element. Haltet mal die Augen offen nach diesen wundersamen Wasserbewohnern.

Übrigens konnte ich den Springfrosch nur hören - vielleicht erwische ich ihn in den kommenden Nächten.

Schöne Grüße Ralph


Neues von Renate und Rudi / 2020-02-18

Am 11.02.2020 waren wir in Kössen und schauten uns das zum Hochwasserschutz errichtete Rückhaltebecken an der Mündung des Kohlenbaches in die Großache an. Dabei fielen uns diese beiden Enten auf, die schon Michael Marxgut gesehen und im ornitho.at gemeldet hatte. Patrick Mösinger hat recherchiert und Sebastian Zinko aus Graz hat bestätigt, dass es sich um Tauchenten Hybriden Reiherente x Moorente handelt. Wenn es sich auch um Mischlinge -- Walter Gstader würde sagen "Parkenten" -- handelt, so sind es doch betrachtenswerte Geschöpfe.

Michael Marxgut haben wir es zu verdanken, dass wir am Samstag, 15.02.2020, in Kössen am Dorfplatz, mit Traudi, unserer Präsidentin, die bei uns selten zu sehende Hohltaube lange betrachten konnten.

Liebe Grüße von Renate und Rudi.